OVID-Lexikon

Ob Portfolio, Strategien, Renditeziel oder Kapitalabsicherung - unser kleines OVID-Lexikon rund um das Thema "Infrastrukturinvestments" sorgt dafür, dass sich auch Börsen-Neulinge im Dschungel der Fachbegriffe mühelos zurechtfinden!

Alphabetisch geordnet finden Sie hier Erklärungen zu ausgewählten Begriffen.

Absolute Return

Absolute Return

Positives Renditeziel, unabhängig vom Marktumfeld.

Agio

Agio

Aufgeld beim Kauf von Wertpapieren.

AIFMD

AIFMD

Die Alternative Investment Fund Managers Directive ist eine EU-Richtlinie, die die Regulierung der Alternative Investment-Branche festschreibt. Sie gilt seit 2011.

Aktien

Aktien

Aktien sind Wertpapiere, die ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft festlegen oder verbriefen.

Algorithmen

Algorithmen

Handelssignale werden mittels Algorithmen ausgelöst, die automatisch Kauf- oder Verkaufssignale erzeugen. Der Algorithmus legt das Aufsplitten und Timing der Order anhand vordefinierter Parameter fest

Alpha

Alpha

Mit Alpha wird der Mehrwert eines Portfolios im Vergleich zu einem der Strategie entsprechenden Index bezeichnet. Dabei ist das Wissen und die Leistung des Fondsmanagers von überaus großer Bedeutung.

Alternative Energien

Alternative Energien

siehe >> Erneuerbare Energien

Alternative Investments

Alternative Investments

Der Begriff "Alternative Investments" beschreibt eine Anlageklasse, die eine Alternative zu den traditionellen Engagements in Aktien oder Anleihen darstellt. Die beiden volumenmäßig weitaus wichtigsten Kategorien alternativer Anlagen sind Hedgefonds und Private Equity-Produkte. Daneben zählen aber auch Immobilien und Rohstoffinvestments zu dieser Anlageklasse.

Anlageklassen

Anlageklassen

(Englisch: Asset Class) Assets stellen Vermögenswerte dar, in die in verschiedenen Formen angelegt werden kann. Typische Assetklassen sind Aktien, Anleihen, der Geldmarkt, Immobilien, Rohstoffe, Infrastruktur oder Währungen.

Anleihen

Anleihen

Eine Anleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier zur langfristigen Kreditfinanzierung und der Oberbegriff für Pfandbriefe, Schuldverschreibungen. Obligationen und Zerobonds. Man unterscheidet überwiegend zwischen Staatsanleihen und Unternehmensanleihen.

Anteilsklassen

Anteilsklassen

Für Investmentfonds gibt es unterschiedliche Anteilsklassen. Diese können sich durch unterschiedliche Gebührenstrukturen, Währungen gehedgt oder auch ungehedgt und ihre Ertragsausschüttungen unterscheiden. Hier gibt es entweder ausschüttend ( einmal oder mehrmals im Kalenderjahr) bzw. nicht ausschüttend (thesaurierend). Auch können sie unterschiedliche Mindestinvestitionssummen haben. 

Antizyklisch

Antizyklisch

(Englisch: Reversal Trading) Bei dieser Technik wird entgegen der Kursrichtung investiert. Es wird versucht, markante Trendwenden zu prognostizieren und sich rechtzeitig darauf einzustellen.

Arbitrage

Arbitrage

Ausnutzung von Preisunterschieden zwischen zwei gleichen oder ähnlichen Gegenständen zum selben Zeitpunkt in der Regel an verschiedenen Finanzplätzen.

Asset Allocation

Asset Allocation

Strukturierung eines Portfolios nach verschiedenen Anlagearten, wobei geografische und währungsmäßige Kriterien berücksichtigt werden.

Asset-Backed Securities (ABS)

Asset-Backed Securities (ABS)

Durch einen Bestand an unverbrieften Forderungen (assets) gedeckte (backed) Wertpapiere (securities). Bei der Finanzierung eines Unternehmens mit ABS werden Finanzaktiva durch eine Finanzierungsgesellschaft in liquide Mittel umgewandelt.

Assetklasse

Assetklasse

Vermögensgattung, z.B. Aktien. >> Anlageklasse

Asset Manager

Asset Manager

Verwalter einzelner Wertpapiere oder Vermögensgegenstände.

Ausschüttender Fonds

Ausschüttender Fonds

Im Gegensatz zu thesaurierenden Fonds werden bei diesen Anlagen die dem Fonds zugeflossenen, ordentlichen und gegebenfalls auch ein Teil der ausserordentlichen Erträge an die Anteilsinhaber ausgeschüttet. 

ausserordentlicher Ertrag

ausserordentlicher Ertrag

Als ausserordentliche Erträge bezeichnet man Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren. 

BaFin

BaFin

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Baisse

Baisse

Ausgeprägte und länger anhaltende Kursrückgänge an den Börsen, auch "Bear Market" genannt. Gegenteil zur Hausse.

Benchmark

Benchmark

Vergleichsmaßstab für die Messung des Anlageerfolgs eines Fonds. Bei Aktienanlagen und Rentenpapieren werden üblicherweise gleichartig strukturierte Aktien- und Rentenindizes als Benchmark verwendet, z.B. der DAX bei einem Aktienfonds mit deutschen Standardwerten.

Beta

Beta

Beta bezeichnet den Teil der Fondsperfomance, der aus der Markt- oder Indexbewegung resultiert. Von Beta wird bei einem mehr oder weniger passiv verwalteten Fonds gesprochen.

BIAS

BIAS

Hedgefonds können sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen. "Long Biased" bedeutet: Der Hedgefonds setzt eher auf steigende Kurse. Gegenteil: Short Biased.

Bonität

Bonität

Bezeichnet die Zahlungsfähigkeit eines Schuldners in der Zukunft.

Branchenfonds

Branchenfonds

Vorwiegend in Aktien eines bestimmten Sektors investierende Fonds, beispielsweise Technologiefonds.

BRIC-Staaten

BRIC-Staaten

BRIC ist die Abkürzung für Brasilien, Russland, Indien und China. Prognosen sagen voraus, dass die BRIC-Staaten bis 2050 die G7-Nationen im Bruttoinlandsprodukt überflügeln werden.

Broker

Broker

Wertpapierhändler und -makler, vor allem im angelsächsischen Raum und in Japan gebräuchliche Bezeichnung.

Brownfield

Brownfield

Als Brownfield-Unternehmen werden Unternehmen bezeichnet, die über eine nachweisliche Geschäftsbilanz und -modell verfügen. 

Bulle und Bär

Bulle und Bär

Diese beiden Tiere symbolisieren eine unterschiedliche längerfristige Richtung der Kurse. Der Bulle steht für steigende Kurse ("bullish"); der Bär steht für fallende Kurse ("bearish").

Bundesverkehrswegeplan

Bundesverkehrswegeplan

Der Bundesverkehrswegeplan (BVWP) ist ein Verkehrszweige übergreifendes Rahmenprogramm der Bundesregierung im Sinne einer integrierten Verkehrspolitik. Er ist ein wichtiges Planungsinstrument, jedoch kein Finanzierungsplan und hat keinen Gesetzescharakter. 

BVI

BVI

Der BVI Bundesverband Investment und Asset Mangement e.V. ist ein 1970 gegründeter Verband von Investmentgesellschaften in der Bundesrepublik Deutschland. Er ist unter anderem Ansprechpartner für Politik und Aufsicht bei allen Themen rund um das Kapitalanlagegesetzbuch. 

BVI Methode

BVI Methode

Die Performance wird anhand der BVI Methode ermittelt. Die Fondsperformance gemäß BVI-Methode ist die prozentuale Änderung des Anteilswertes zwischen Beginn und Ende des Berechnungszeitraums. Dabei wird von der Wiederanlage evtl. Ausschüttungen ausgegangen.

Carryhandel

Carryhandel

Bei dieser Technik analysiert der Managed-Futures-Händler Zinsdifferenzen und Laufzeitprämien.

Cash

Cash

Englische Bezeichnung für kurzfristig verfügbare Geldbestände.

CBOT

CBOT

CBOT steht für Chicago Board of Trade, der weltweit größten Börse für den Handel mit Rohstoffen, Futures und Optionen. Im Oktober 2006 ist die CBOT mit der Chicago Mercantile Exchange (CME) fusioniert.

CFD

CFD

Contract for Difference - Laufzeitunabhängige Vereinbarung über einen Barausgleich aus der Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis eines Finanzinstruments (z.B. Aktie).

CFTC

CFTC

Die Commodity Futures Trading Commission wurde 1974 gegründet und ist eine unabhängige staatliche Aufsichts- und Regulierungsbehörde von Futures- und Optionsmärkten in den USA.

Chart

Chart

Grafische Darstellung des historischen Wertverlaufs eines Wertpapiers oder eines Indexes.

Chartmuster-Handel

Chartmuster-Handel

Diese Technik basiert auf vordefinierten Chartmustern. Derartige Muster liefern spezifisch signifikante Preisinformationen, nach welchen sich die Wahrscheinlichkeit von steigenden oder fallenden Preisen erhöht

Clearingstelle

Clearingstelle

Die Clearingstelle ist als Institution mit der entsprechenden Terminbörse verbunden. Hier werden Derivate abgerechnet und erfüllt. Die Clearingstelle tritt zwischen Käufer und Verkäufer als Vertragspartner auf, übernimmt das Bonitätsrisiko und garantiert die Abwicklung und Erfüllung der Kontrakte.

CME

CME

Abkürzung von Chicago Mercantile Exchange. Bei der CME handelt es sich um eine der größten Börsen der Welt mit Sitz in Chicago. Die Börse wird von dem gleichnamigen Unternehmen Chicago Mercantile Exchange betrieben, das im S&P 500 gelistet ist.

Commodity Futures

Commodity Futures

Warentermingeschäft
 >> Termingeschäft

Contrarian-Strategie

Contrarian-Strategie

Eine Contrarian-Strategie ist gegen den Markttrend ausgerichtet und verkauft in der Nähe von Kurshochs und kauft bei Tiefs. Sie wird den systematischen Strategien zugerechnet.

Convertible Bond

Convertible Bond

Englisch für "Wandelanleihe". Eine Kombination aus einer Anleihe und dem Optionsrecht, die Anleihe nach Ablauf einer bestimmten Frist zu festgelegten Bedingungen in Aktien zu tauschen.

Convertible Bond-Arbitrage

Convertible Bond-Arbitrage

Wandelanleihen-Arbitrage.

Commodity Trading Advisor (CTA)

Commodity Trading Advisor (CTA)

In den USA staatlich reglementierte Bezeichnung für Vermögensverwalter, die ausschließlich in Terminmarktprodukte (>> Derivate) investieren. Die Anlagen erfolgen überwiegend in börsennotierte Finanz- und Warenterminkontrakte.

Core-Satellite-Ansatz

Core-Satellite-Ansatz

Ein sowohl mit traditionellen als auch mit Alternativen Investments bestücktes Portfolio wird als Core-Satellite-Modell bezeichnet. Es zielt darauf ab, Performance-Stabilität und -Optimierung zu erreichen und so die Portfoliosicherheit zu erhöhen. Traditionelle Instrumente bilden dabei den Kern ("Core"). Alternative Investments verfolgen dagegen als so genannte Satelliten die Generierung von Alpha.

Dachfonds

Dachfonds

Bei Dachfonds handelt es sich um Investmentfonds, die ihr Fondsvermögen wiederum in anderen Fonds anlegen. Auf diese Weise kann eine besonders breite Risikostreuung erzielt werden. Dachfonds werden im Englischen auch als Fund of Funds bezeichnet.

DACH Region

DACH Region

Als DACH Region werden die Länder Deutschland, Austria (Österreich), Schweiz (CH) bezeichnet. 

DAX

DAX

Performance-Index, der die 30 wichtigsten deutschen Werte aus den Technologie- und den klassischen Branchen umfasst. Eingetragene Marke der Deutsche Börse AG.

Derivate

Derivate

Finanzinstrumente, deren eigener Wert von dem Kurs anderer Finanztitel (der so genannten Basiswerte oder Underlyings) abhängt, z.B. Futures, Swaps, Optionen.

Direktionale Anlagen

Direktionale Anlagen

Anlage, deren Wertentwicklung an die allgemeine Marktentwicklung gekoppelt ist, etwa jedes klassische Aktienengagement. Nicht-direktionale Anlagen werden auch als marktneutrale Anlagen bezeichnet.

Discountzertifikate

Discountzertifikate

Bei Discountzertifikaten handelt es sich um börsennotierte Wertpapiere. Diese gewähren dem Inhaber einen Abschlag (Rabatt, Discount) auf den Preis des zugrunde liegenden Basiswertes. Gleichzeitig ist die Wertsteigerung des Discountzertifikats durch eine Obergrenze (Cap) limitiert.

Diskretionär

Diskretionär

Portfoliomanager, die diskretionäre Strategien verfolgen, verlassen sich im Gegensatz zu systematisch anlegenden Managern (>> Systematische Strategien) bei ihren Anlageentscheidungen auf ihr eigenes Urteilsvermögen und ihre Marktkenntnis.

Diversifikation

Diversifikation

Aufteilung des Gesamtvermögens auf verschiedene Anlageformen (wie Aktien, Obligationen etc.), Länder und Branchen mit dem Ziel, das Ertragsrisiko zu reduzieren. Diversifizierte Portfolios haben erfahrungsgemäß den Vorteil, dass eine bestimmte Rendite mit einer geringeren Schwankungsbreite (Volatilität) des Anlagewertes erreicht werden kann bzw. bei Eingehung eines bestimmten Risikos eine höhere Rendite erzielt wird.

Dividende

Dividende

Mit Dividende wird der Gewinn bezeichnet, der anteilig für eine Aktie von der Aktiengesellschaft ausgeschüttet wird. Die Höhe legt die Hauptversammlung auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat fest.

Dow Jones

Dow Jones

Index, der die 30 bedeutendsten Unternehmen der USA enthält.

DTG

DTG

DTG steht als Abkürzung für Devisentermingeschäfte. Diese werden durchgeführt für die Absicherung einer Währung gegen Kursschwankungen gegenüber einer anderen Währung. Sie können auch als Anlagestrategie aufgesetzt werden.

Due Diligence

Due Diligence

Amerikanischer Begriff für die sorgfältige Prüfung, die ein Käufer vor dem Erwerb durchführt. Dabei wird ein alternatives Investment einer strategischen Prüfung als auch einer wirtschaftlichen Prüfung unterzogen. Darüber hinaus wird die Investmentstrategie selbst auf Plausibilität und Marktrisiken überprüft. Eine andere Interpretation ist die Unterscheidung in quantitative und qualitative Prüfung eines Investments.

EEX

EEX

Bei der European Energy Exchange handelt es sich um eine Energiebörse mit über 200 Börsenteilnehmern aus 19 Ländern. An der EEX werden Strom-Futures und -Optionen, CO2-Zertifikate, Kohle sowie Erdgas gehandelt.

Effizienz

Effizienz

Auch Markteffizienz genannt, ist ein allgemeines Konzept in der ökonomischen Theorie. Ein Markt wird als effizient bezeichnet, wenn jede für die Bewertung der gehandelten Objekte relevante Information zu jedem Zeitpunkt durch Preise vollständig widergespiegelt wird. 

Von einem effizienten Portfolio wird gesprochen, wenn die Zusammensetzung des Portfolios so beschaffen ist, dass auf der Basis der erwarteten Renditen kein Portfolio existiert, das bei gleicher Schwankungsbreite eine höhere Rendite oder eine gleiche Rendite bei geringerer Schwankungsbreite erwarten lässt.

Effizienzkurve

Effizienzkurve

Bereich jener Portfolios, die unter Berücksichtigung von Rendite und Risiko-Gesichtspunkten optimiert sind.

Eigenkapitalrendite

Eigenkapitalrendite

Die Eigenkapitalrendite gibt Aufschluss über die Verzinsung des Eigenkapitals einer Unternehmens.

Einstandsrendite

Einstandsrendite

Die Einstandsrendite bei Anleihen zeigt die jährliche Rendite der Anleihe bis zum Ende der Laufzeit unter Berücksichtigung des Zinskupons und des Kaufpreises an. Es wird die Rückgabe der Anleihe an den Emittenten zum Nominalwert angenommen. 

Emerging Markets

Emerging Markets

Wertpapiermärkte in ehemaligen Entwicklungsländern (Schwellenländern), die durch den forcierten Ausbau des Dienstleistungs- bzw. Industriesektors Fortschritte erzielt haben. Als Emerging Markets gelten vor allem Lateinamerika und Südostasien.

Emission

Emission

Bezeichnet die Ausgabe von Wertpapieren. Das gebende Unternehmen ist der Emittent bzw. die Emittentin.

Emittent

Emittent

Der Herausgeber eines Wertpapiers wird als Emittent bezeichnet. Bei Aktien handelt es sich um Unternehmen; bei Anleihen sind es Unternehmen, öffentliche Körperschaften, der Staat und andere Institutionen.

Energien

Energien

Energien (genauer Energieträger) gehören zur Gruppe der "Rohstoffe" und lassen sich in zwei Gruppen einteilen: erschöpfliche und erneuerbare Energieträger. Relevant für die Warenterminmärkte sind die erschöpflichen - konkret die fossilen - Energieträger Rohöl, Kohle und Erdgas.

Equity Hedge

Equity Hedge

Hedgefonds-Strategie, bei der sich Gewinnmöglichkeiten durch Eingehen von Long- und gegenläufigen Short-Positionen im Aktiensegment ergeben können.

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien sind im Gegensatz zu den traditionellen Energieträgern (Öl, Kohle und Gas sowie Uran), deren Vorkommen begrenzt sind, unbegrenzt vorhanden bzw. erneuerbar. Zu den erneuerbaren Energien gehören unter anderem Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Holz und Tiefenwärme.

EUREX

EUREX

Die European Exchange ist eine der weltweit größten Terminbörsen für Finanzderivate. Sie ging 1998 aus dem Zusammenschluss der Deutschen Terminbörse (DTB) und der Swiss Options und Financial Futures Exchange (SOFFEX) hervor.

Event Driven

Event Driven

"Ereignisgetrieben". Hedegfonds-Strategie, die bestimmte Marktereignisse berücksichtigt. Solche Ereignisse sind beispielsweise Fusionen, Firmenübernahmen, finanzielle oder operative Restrukturierungen.

Equity Long/Short

Equity Long/Short

Bei dieser Hedgefonds-Strategie werden unterbewertete Aktien gekauft, von denen langfristig eine Wertsteigerung erwartet wird. Gleichzeitig werden überbewertete Aktien leer verkauft (siehe auch Leerverkauf).

Equity Market Neutral

Equity Market Neutral

siehe >>"Marktneutrale Aktieninvestments"

EZB

EZB

Europäische Zentralbank. Zentralnotenbank der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion mit Sitz in Frankfurt am Main. Bestimmt die notwendigen geldpolitischen Strategien und Instrumente, um die Stabilität des Preisniveaus in der Währungsunion zu sichern.

Fairer Wert

Fairer Wert

Der "Faire Wert" (im Englischen "Fair Value") ist ein hypothetischer Marktpreis. Dieser wird auf Basis fundamentaler Daten errechnet. Hierbei wird die Philosophie verfolgt, dass vom Fairen Wert abweichende Marktpreise stets zu diesem zurückkehren werden, so dass bestehende Abweichungen (Über- oder Unterbewertungen) gewinnbringend genutzt werden.

FED

FED

Federal Reserve Bank, Notenbank der USA.

FERC

FERC

FERC steht für Federal Energy Regulation Comittee der USA. 

Financial Futures

Financial Futures

Finanztermingeschäft siehe >> Termingeschäft

Finanzinstrumente

Finanzinstrumente

Wertpapiere (Aktien, Zertifikate, Schuldverschreibungen, Genussscheine), Devisen und Derivate.

Fixed Income Arbitrage

Fixed Income Arbitrage

siehe >>"Anleihen-Arbitrage"

Fondsmanager

Fondsmanager

Ein Fondsmanager ist ein professioneller Verwalter von Investmentvermögen. Er trifft die Anlageentscheidungen für den Fonds im Rahmen der Anlagebedingungen, der Anlagegrundsätze und der gesetzlichen Anlagegrenzen. Die Aufgabe des Fondsmanagers ist es, das Fondsvermögen unter der Berücksichtigung der Chancen und Risiken ertragreich und sicher anzulegen.

Fremdkapital

Fremdkapital

Das Fremdkapital stammt - im Gegensatz zum Eigenkapital - von Geldgebern außerhalb des betreffenden Unternehmens und ist insbesondere die Bezeichnung für Verbindlichkeiten (z.B. aufgenommene Kredite).

FSA

FSA

In Großbritannien wird die Finanzdienstleistungsindustrie von der Financial Services Authority reguliert und kontrolliert.

FTSA

FTSA

Abkürzung für den Financial Times Stock Exchange Index. Bei dem FTSE handelt es sich um einen Aktienindex, der die 100 wichtigsten Aktien umfasst, die an der Börse in London gehandelt werden.

Fundamentale Analysen

Fundamentale Analysen

Anlagetechnik, bei der die Anlageentscheidung aufgrund von Daten getroffen wird, die sich direkt auf die Handelsware beziehen oder sich aus ihr ergeben.

Fund of Funds

Fund of Funds

>> Dachfonds

fungibel

fungibel

Fungibilität (lat. fungi „verwalten“, „vollbringen“) ist die Eigenschaft von Gütern, Devisen und Wertpapieren, leicht austauschbar zu sein. Fungible Werte werden nicht individuell, sondern der Gattung nach bestimmt und können durch andere Stücke gleicher Gattung und Menge ersetzt werden. 

Futures

Futures

Vertragliche Vereinbarung (Terminkontrakt), eine standardisierte Menge eines bestimmten Gutes zu einem im Voraus festgelegten Kurs zu einem zukünftigen fixen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Dabei wird unterschieden zwischen >> Financial Futures und >> Commodity Futures.

Geographische Aufteilung des Portfolios nach Land der Emission

Geographische Aufteilung des Portfolios nach Land der Emission

Land, Ort, Börsenplatz an dem eine Anleihe emittiert wird. 

Geographische Aufteilung des Portfolios nach wirtschaftlichem Risiko

Geographische Aufteilung des Portfolios nach wirtschaftlichem Risiko

Land, in dem der Emittent einer Anleihe seinen Unternehmenssitz hat. 

Glattstellen

Glattstellen

Kauf oder Verkauf von Wertpapier- oder Devisenbeständen eines Händlers, um eine bestehende Verpflichtung durch ein Gegengeschäft auszugleichen.

Global Makro

Global Makro

Hedgefonds-Strategie, die auf einer gesamtwirschaftlichen Analyse der Entwicklungen in Politik und Wirtschaft beruht. Global-Makro-Strategien versuchen, wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche unbedingte Kursveränderungen frühzeitig zu erkennen und gewinnbringend zu nutzen.

Greenfield

Greenfield

Als Greenfield-Unternehmen werden Unternehmen bezeichnet, die sich in einer Projektierungsphase oder in einer Konstruktionphase ihres Geschäftsmodells befinden. Es gibt noch keine komplette nachweisliche Ergebnisübersicht. 

Hausse

Hausse

Auch Bull Market genannt, bezeichnet längere Zeit anhaltende, starke Kurssteigerungen an der Börse. Gegenteil zu Baisse.

Hebelgeschäft

Hebelgeschäft

siehe >> Hebelwirkung

Hebelwirkung

Hebelwirkung

Als Hebelwirkung wird die überproportionale Abhängigkeit eines Anlagevermögens von Kursveränderungen bezeichnet. Hebelwirkungen können durch den Einsatz von Derivaten oder durch die Aufnahme von Fremdkapital erzielt werden. Optionen und Futures erfordern einen im Vergleich zum Direkterwerb eines Basiswertes geringen Kapitaleinsatz. Dies hat zur Folge, dass die prozentualen, auf den Kapitaleinsatz bezogenen Änderungen des Options- und Futurespreises, in der Regel höher ausfallen als die prozentualen Veränderungen des Basiswertes. Der Inhaber einer Termimarktposition partizipiert daher überproportional an Kursgewinnen, aber auch an Kursverlusten des Basiswertes. 

Hedging

Hedging

Form der Risikobegrenzung, bei der temporär ein entgegengesetztes Engagement so zu einer vorhandenen Position eingegangen wird, dass sich Gewinne und Verluste bei Veränderungen der Marktpreise weitgehend neutralisieren. Die Umsetzung erfolgt z.B. durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten wie Futures, Swaps und Optionen.

Hedgefonds

Hedgefonds

Anlageinstrument, das auf eine marktunabhängige Renditeentwicklung unter Einsatz verschiedener Finanzinstrumente abzielt (inklusive Derivate und Fremdfinanzierungen). Ein einzelner Hedgefonds (Single-Hedgefonds) kann auf eine oder mehrere spezielle Strategien setzen.

Hurdle Rate

Hurdle Rate

Marke (siehe auch Benchmark), ab der eine erfolgsabhängige Vergütung fällig wird, z.B. Zinsniveau Euribor.

Hydropower

Hydropower

Hydropower oder übersetzt Wasserkraft bezeichnet auch die Gewinnung von Strom durch von Wasser angetriebenen Turbinen. Diese können unter anderem in Flusskraftwerken oder auch klassischen Staudämmen integriert sein. 

ICB

ICB

Abkürzung für Industry Classification Benchmark. Bei ICB handelt es sich um einen von >> Dow Jones und >> FTSE entwickelten Klassifizierungsstandard für Informationen zu Unternehmen, Wertpapierhandel und Investmententscheidungen.

Incentive Fee

Incentive Fee

Erfolgsabhängige Gebühr. Wird in der Regel für neue, über den alten Höchstständen liegende Kursgewinne gezahlt (High Watermark), eventuell kombiniert mit der Erreichung eines Mindestwertes (>> Hurdle Rate).

Index

Index

Ein Index bildet den Wert bzw. die Wertentwicklung eines oder mehrerer Bezugsobjekte (z.B. Aktien) in einem bestimmten, festgelegten Verhältnis ab.

Indexzertifikat

Indexzertifikat

Wertpapierform, die sich an einem zugrunde liegenden Index orientiert. Rechtlich gesehen handelt es sich dabei um eine Schuldverschreibung, die den Emittenten zur Zahlung verpfllichtet.

Information Ratio

Information Ratio

Mathematisch ist die Information Ratio die Überschussrendite (Fonds vs. Benchmark) dividiert durch den Tracking Error (aktives Risiko). Grundsätzlich ist es umso besser, je höher dieser Wert ist. Bei einer Information Ratio von z. B. 0,25 konnte der Portfoliomanager ein Viertel des aktiven Risikos in aktive Rendite umwandeln. 

Infrastruktursektoren

Infrastruktursektoren

Infrastruktursektoren lassen sich zuerst grob in ökonomische und soziale Sektoren aufteilen. Zu den ökonomischen Sektoren gehören das Verkehrssystem, die Energie- und Wasserversorgung, Abwasserleitungen, Flughäfen sowie die Kommunikationsnetze. Die sozialen Sektoren sind z.B. Schulen, Universitäten, Gefängnisse, Krankenhäuser, Pflegeheime oder das Rechts- und Gesundheitswesen.

Infrastruktur-Kategorien: broad, pure, core

Infrastruktur-Kategorien: broad, pure, core

Das REEF Research Institut hat diese drei Infrastrukturkategorien definiert. Broad umfasst Engineering & Construction, Holzwirtschaft, Seefahrt und Energieerzeugung. Die Kategorie core umfasst Infrastrukturdienstleistungen, Eisenbahnen und Versorgungsunternehmen. Die Kategorie pure umfasst Energielagerung, -verteilung, -transport, Mautstrassen, Flug- und Seehäfen, Kommunikation und Wasser. 

Investment Grade

Investment Grade

Ein Investment Grade ist die Bezeichnung für bzw. ein erreichbarer Status von Unternehmen oder Wertpapieren, die eine gute Bonität aufweisen und somit „Investmentqualität“ aufweisen. Als Mindest-Rating für Investment Grade gilt ein Rating von BBB (Standard & Poor's) bzw. Baa (Moody's). 

ISIN

ISIN

Die International Securities Identification Number (ISIN) ist eine zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination und stellt eine Identifikation für ein Wertpapier dar, das an der Börse gehandelt wird. 

Jensen`s Alpha

Jensen`s Alpha

Die Kennzahl Jensen's Alpha ist die realisierte aktive Rendite des Fonds gegenüber der prognostizierten Rendite aus dem Capital Asset Pricing Model (CAPM). Das Jensen `s Alpha stellt damit die Abweichnung von realisierter und prognostizierter Rendite dar. 

Kassamarkt

Kassamarkt

Ein Kassamarkt zeichnet sich im Gegensatz zu Terminmärkten durch die unmittelbare Erfüllung, d.h. Lieferung und Zahlung, eines Geschäfts aus.

Kontrakte

Kontrakte

Ein Kontrakt ist eine rechtlich bindende Vereinbarung zwischen zwei oder mehreren Parteien. Er verfügt über bestimmte, oft standardisierte Merkmale, die beiden Vertragsparteien bestimmte Rechte und Pflichten einräumen.

Korrelation

Korrelation

Statistisches Maß für den Gleichlauf zweier Zahlenreihen. Durch die Kombination schwach korrelierter Anlagen können bei der Bildung eines Portfolios Diversifikationseffekte erzielt werden.

Korrelationskoeffizient

Korrelationskoeffizient

Der Korrelationskoeffizient misst die Stärke des Zusammenhangs zweier Variablen. Der Korrelationskoeffizient wird gemessen auf einer Skala von -1 bis +1. Ein Wert von +1 ist als vollständiger Gleichlauf zweier Größen zu bewerten. Ein Wert von Null bedeutet vollständige Unabhängigkeit, bei einem Wert von -1 sind die Größen gegenläufig.

Kupon

Kupon

Auch Coupon. Heute wird mit dem Begriff insbesondere die Nominalverzinsung von Anleihen bezeichnet. Durch den Kupon wird ein Anleihen- bzw. Aktienbesitzer zum Bezug des Zinses bzw. der Dividende berechtigt. Der Kupon ist Zubehör der Anleihen- bzw. der Aktienurkunde. Gegen Vorlage wird der fällige Zins bzw. die fällige Dividende ausgezahlt. Kupons sind für einen längeren Zeitraum auf dem Kuponbogen zusammengefasst. In der Praxis werden heute Wertpapierurkunden und die zugehörigen Kuponbögen nicht mehr ausgeliefert. Das übliche Verwahrverfahren ist die Girosammelverwahrung, in deren Rahmen die Depotbank den Einzug des Zinses bzw. der Dividende für den Kunden übernimmt. 

KVG

KVG

KVG steht für Kapitalverwaltungsgesellschaft 

KWG

KWG

Das Kreditwesengesetz (KWG) ist ein Gesetz in Deutschland, dessen Gesetzeszweck in der Marktregulierung und Marktordnung des Kreditwesens besteht.


Das KWG gilt für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (vgl. § 1 Abs. 1 S. 1, Abs. 1a S. 1, Abs. 1b). Hauptzwecke des KWG sind:

•    die Sicherung und Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Kreditwirtschaft
•    der Schutz der Gläubiger von Kreditinstituten vor Verlust ihrer Einlagen.

Dies zeigt sich insbesondere in § 6 KWG, der die Aufgaben der Bundesanstalt (für Finanzdienstleistungsaufsicht = BaFin) normiert. Demnach hat die BaFin nach § 6 Abs. 1 zum einen die sog. Institutsaufsicht, also die Aufsicht über die Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute auszuüben und andererseits im Rahmen einer allgemeinen Missstandsaufsicht im Kredit- und Finanzdienstleistungswesen die ordnungsgemäße Durchführung der Bankgeschäfte bzw. der Finanzdienstleistungen zu gewährleisten und das Auftreten von durch diese bedingten erheblichen Nachteilen für die Gesamtwirtschaft zu verhindern. Diese Aufsicht erfolgt allerdings gerade nicht zum Schutz des einzelnen Gläubigers oder Verbrauchers, sondern dient dem Schutz der Gläubiger in ihrer Allgemeinheit und dem öffentlichen Vertrauen in die Funktionsfähigkeit der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute. Das KWG wurde als Reaktion auf die Deutsche Bankenkrise 1934 beschlossen und ist 1935 in seiner ersten Form in Kraft getreten

Laufzeit

Laufzeit

Die Laufzeit von Anleihen beschreibt den Zeitraum zwischen dem Tag der Ausgabe und der vollständigen Rückzahlung des Nennwerts.

Leerverkauf

Leerverkauf

Verkauf eines Wertpapiers ohne entsprechende physische Deckung. Das "geliehene" Wertpapier wird zu einem späteren Zeitpunkt (bei erfolgreicher Transaktion zu einem günstigeren Kurs) erworben und dem Verleiher zurückgegeben. Die Transaktion wird auch als "short gehen" bezeichnet.

Leverage

Leverage

Englische Bezeichnung für >> Hebelwirkung.

LIBOR

LIBOR

London Inter Bank Offered Rate. Zwischen Banken am Londoner Geldmarkt gebräuchlicher kurzfristiger Geldmarktzins, zu dem eine Bank einer anderen Einlagen überlässt oder Geldmarktkredite aufnimmt.

LIFFE

LIFFE

London International Financial Futures Exchange. Wichtigste europäische Börse für Finanzterminkontrakte.

Liquidität

Liquidität

Art der Handelbarkeit eines Finanzinstruments. Ein liquider Markt ermöglicht einen schnellen Ein- und Ausstieg zum aktuellen Marktkurs. Die Möglichkeit, Positionen schnell einzugehen oder aufzulösen, resultiert aus einer Vielzahl von Marktteilnehmern. Bei illiquiden Finanzinstrumenten ist ein kurzfristiger Ausstieg oder Auftrag mit großem Volumen oft nur mit erheblichen Preisabschlägen möglich; in Krisenzeiten kann ein Verkauf unter Umständen ganz unmöglich sein. Daneben bezeichnet Liquidität auch eine Vermögensklasse: Sehr kurzfristige Anlagen wie Spareinlagen, Tages- oder Monatsgelder.

Lock Up-Periode

Lock Up-Periode

Zeitraum, in dem ein Finanzinstrument nach der Emission nicht an den Emittenten zurückgegeben werden kann.

Long-Position

Long-Position

Position, die durch den Kauf eines Wertpapiers entstanden ist und von Kursanstiegen profitiert.

Long-Short

Long-Short

Mit „long“ (engl.: „lang“, „weit“) und „short“ (engl.: „kurz“) werden in der  Finanzwelt Käufer- bzw. Verkäuferpositionen bezeichnet. Allgemein wird bei  Finanzinstrumenten, wie etwa Aktien oder Derivaten, jede Position „long“
genannt, bei der der Inhaber von einer Wertsteigerung des Finanzinstruments profitiert und dementsprechend investiert. Der Inhaber einer Short-Position geht von einem fallenden Wert eines Finanzinstruments aus. Er sichert sich daher über geeignete Instrumente am Finanzmarkt den heutigen Kurs.

Long-Short Equity

Long-Short Equity

Der Fondsmanager verkauft bei dieser Strategie überbewertete und kauft unterbewertete Aktien. Im Gegensatz zu marktneutralen Aktieninvestments wird gezielt eine Position höher gewichtet.

Macaulay Duration

Macaulay Duration

Die Macaulay Duration beschreibt die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer der Geldanlage in einem Rentenpapier unter Berücksichtigung aller über die Restlaufzeit anfallenden Zahlungen. Sie kann auch als barwertgewichteter Mittelwert aller Zeitpunkte interpretiert werden, zu denen der Anleger Zahlungen aus einem Wertpapier erhält. Für Nullkuponanleihen entspricht die Macaulay Duration der Restlaufzeit der Anleihe, da lediglich bei Endfälligkeit eine Auszahlung erfolgt.

Managed Account

Managed Account

Kapitalanlagekonten, die ein hohes Maß an Sicherheit und Transparenz bieten. Der Inhaber des Managed Accounts wird regelmäßig über die Bewegungen auf dem Handelskonto informiert. Die Verfügungsgewalt liegt ebenfalls beim Inhaber: Er kann den Handel auf seinem Managed Account stoppen und sich das Kapital auszahlen lassen.

Marktneutrale Aktieninvestments

Marktneutrale Aktieninvestments

Der Hedgefonds-Strategie Relative Value zuzuordnen. Bei dieser Strategie werden Kursanomalien ausgenutzt. Der Fondsmanager kauft dabei unterbewertete Aktien einer Branche und verkauft gleichzeitig überbewertete Aktien einer anderen Branche. Die Positionen sind identisch, so dass das Portfolio marktneutral bleibt.

Merger Arbitrage

Merger Arbitrage

Merger Arbitrage ist eine Hedgefonds-Strategie. Diese Strategie nutzt die Unsicherheiten und die damit verbundenen Preisbewegungen bei Übernahmen, Ausgliederungen von Unternehmensteilen oder Fusionen. Diese Strategie wird auch als Risk Arbitrage bezeichnet.

Mortgage-Backed Securities

Mortgage-Backed Securities

Durch Hypotheken (mortgage) besicherte Wertpapiere.

MATIF

MATIF

Marché à Terme International de France. Terminbörse, die 1986 gegründet wurde. An der MATIF werden Futures und Optionen auf Zinsen und Waren gehandelt.

MSCI World Index

MSCI World Index

Morgan Stanley Capital World Equity Index. Misst die Performance eines weltweit ausgerichteten Aktienportfolios. Beinhaltet mehr als 800 Aktien aus mehr als 20 Industrieaktionen. Aktien aus den Emerging Markets und Aktien kleiner Unternehmen sind nicht darunter.

Multi Strategie

Multi Strategie

Die Kombination mehrerer Techniken zu einem Multi-Strategie-Ansatz. Durch diese Diversifikation kann der Händler von zahlreichen und unterschiedlich gearteten Marktbewegungen profitieren.

NASDAQ

NASDAQ

National Association of Securities Dealers Automated Quotations. Index, in dem überwiegend junge US-Unternehmen - vorwiegend aus Technologie und Biotechnologie - gehandelt werden.

NEMAX 50 ®

NEMAX 50 ®

Performance-Index mit den 50 größten deutschen und internationalen Unternehmen aus den Technologiebranchen. Eingetragene Marke der Deutsche Börse AG.

Nettovermögenswert (NAV)

Nettovermögenswert (NAV)

Englisch: Net Asset Value. Wert des gesamten Anlagevermögens abzüglich der Verbindlichkeiten.

Neuemission

Neuemission

Als Neuemission wird ein Wert bezeichnet, der neu an die Börse kommt, vorher nicht für das breite Anlegerpublikum zugänglich war und meist feste Mehrheitsverhältnisse hatte.

Non Investment Grade

Non Investment Grade

Als Mindest-Rating für Investment Grade gilt ein Rating von BBB (Standard & Poor's) bzw. Baa (Moody's). Anlagen unterhalb dieser Grenze werden als Non-Investment Grade bezeichnet, da sie meist spekulativer Natur und mit höheren Risiko verbunden sind.

NYBOT

NYBOT

Abkürzung für die New York Board of Trade. Diese ist die führende Terminbörse für den Handel mit Kaffee, Kakao, Zucker, Baumwolle und Zellstoff. Im September 2006 fusionierte die NYBOT mit der vornehmlich auf Energiehandel fokussierten Intercontinental Exchange (ICE) mit Sitz in Atlanta.

NYMEX

NYMEX

Die New York Mercantile Exchange ist die heute weltweit größte Warenterminbörse mit Sitz in New York.

OGAW

OGAW

Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapiere. Es handelt sich dabei um Investmentfonds, die speziellen Anforderungen unterliegen (>> UCITS).

Option

Option

Vereinbarung, die dem Vertragspartner das einseitige Recht einräumt, eine im Voraus bestimmte Menge einer Ware oder eines Wertes zu einem bestimmten Preis innerhalb eines festgelegten Zeitraumes zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).

Ordentlicher Ertrag

Ordentlicher Ertrag

Ordentliche Erträge von Wertpapierfonds sind Dividenden und/oder Zinsen.

OTC

OTC

Außerbörslicher Handel. Der außerbörsliche Handel, auch Freiverkehrs-, Direkt- oder OTC-Handel, bezeichnet finanzielle Transaktionen zwischen Marktteilnehmern, die nicht über die Börse abgewickelt werden. OTC steht dabei für den englischen Begriff „Over The Counter“, was mit „über den Tresen“ übersetzt werden kann.

Ovidius

Ovidius

Publius Ovidius Naso, 43 v. Chr. bis 17 n. Chr., gehörte von Geburt an zum alten römischen Ritterstand. Als Sohn wohlhabender Eltern studierte er bei den angesehensten Lehrern der Rhetorik. Einen juristischen Karriereversuch brach er ab und führte, vom väterlichen Vermögen versorgt, ein Leben als Dichter. Ovid erlebte noch die letzte Periode der römischen Bürgerkriege sowie den Übergang zur Monarchie und – während seiner eigenen Schaffenszeit – die Blütezeit und schließlich Krisen unter Kaiser Augustus.

Ökonomische Infrastruktur

Ökonomische Infrastruktur

Zur ökonomischen Infrastruktur gehören unter anderem die Bereiche Verkehrssystem, die Energie- und Wasserversorgung, Abwasserleitungen, Flughäfen sowie die Kommunikationsnetze.

Performance

Performance

Angabe über die Wertentwicklung einer Anlage (in Prozent). Wird auch als Return oder >> Rendite bezeichnet.

Performance Fee

Performance Fee

Siehe >> Incentive Fee.

Portfolio

Portfolio

Gesamtheit aller Wertpapiere, die ein Anleger (Privatperson oder Unternehmen) besitzt.

Portfoliodiversifikation

Portfoliodiversifikation

Aufteilung des Gesamtvermögens auf verschiedene Anlageformen (wie Aktien, Obligationen, etc.), Länder und Branchen mit dem Ziel, das Ertragsrisiko zu reduzieren. Diversifizierte Portfolios haben erfahrungsgemäß den Vorteil, dass eine bestimmte Rendite mit einer geringeren Schwankungsbreite (Volatilität) des Anlagewertes erreicht werden kann bzw. bei Eingehung eines bestimmten Risikos eine höhere Rendite erzielt wird.

Portfoliomanager

Portfoliomanager

Vermögensverwalter. Häufig werden auch Fondsmanager so bezeichnet.

Private Equity

Private Equity

Der Begriff Private Equity steht für privates Beteiligungskapital. Dieses wird dem Kapitalnehmer von privaten oder institutionellen Investoren in Form von wirtschaftlichem Eigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Mitteln zur Verfügung gestellt. Bei den Kapitalnehmern handelt es sich in erster Linie um kleine und mittlere Unternehmen. Das Kapital wird über einen befristeten Zeitraum zur Verfügung gestellt. Neben der finanziellen Komponente beinhaltet Private Equity zudem ein Betreuungs- und Beratungsangebot.

Put-Option

Put-Option

Mit einer Put-Option wird eine Verkaufsoption bezeichnet, durch die der Käufer der Option das Recht erwirbt, einen bestimmten Bezugswert innerhalb eines festgelegten Zeitraums zum vereinbarten Preis zu verkaufen.

Rating

Rating

Systematische Bewertung von Emittenten im Hinblick auf ihre Kreditwürdigkeit (>> Bonität). Zu den bekanntesten Rating-Agenturen gehören Standard & Poors sowie Moody's.

Real Assets

Real Assets

Der Begriff Real Assets ist die englische Bezeichnung für Sachwerte und Sachgüter.

Relative Value

Relative Value

Relative Value bezeichnet eine Hedgefonds-Strategie. Bei ihr geht es um die Ausnutzung von Preisineffizienzen an den Finanz- und Warenmärkten. Die vorherrschende Markttendenz steht dabei im Hintergrund.

Rendite

Rendite

Mit Rendite wird der Ertrag einer Kapitalanlage - meist ausgedrückt in Prozent auf Basis des Kapitaleinsatzes - bezeichnet.

Research

Research

Systematische Analyse wert- und kursbestimmender Faktoren eines Wertpapiers. Instrumente hierfür sind die >> Fundamentalanalyse, die Chartanalyse und die >> Technische Analyse.

Restlaufzeit-Anleihen

Restlaufzeit-Anleihen

Die Restlaufzeit gibt an, wann die Rückzahlung der Anleihe erfolgt.

REX

REX

Der REX spiegelt den Markt für Bundesanleihen wider. Es gibt ihn in der Variante eines Preisindexes, der nur die Kurse und nicht die Zinsen berücksichtigt, und in der Variante des Performanceindexes REXP, der Zinserträge berücksichtigt und annimmt, dass sie wieder in die Papiere des Indexes fließen. Der REX ist ein synthetischer Index, da er auf der Wertentwicklung von fiktiven Anleihen basiert. Dazu wird mit einem Modell aus den Kursen der tatsächlich verfügbaren Anleihen eine Zinsstrukturkurve extrapoliert. 

Risiko

Risiko

Grundsätzlich ist zwischen dem systematischen und dem unsystematischen Risiko zu unterscheiden. Das unsystematische Risiko beinhaltet alle Risiken, die direkt mit einer geschäftlichen Aktivität verbunden sind, und die durch >> Diversifikation reduziert werden können. Das systematische Risiko entspricht dem verbleibenden Marktrisiko, das nicht zu eliminieren ist.

Risk Arbitrage

Risk Arbitrage

siehe >> Merger Arbitrage

S & P 500

S & P 500

Beim S & P 500 handelt es sich um einen Aktienindex, der die 500 wichtigsten US-Werte umfasst. Der Index wurde von der US-Gesellschaft Standard & Poor´s entwickelt und ist einer der meistbeachteten Aktienindizes weltweit.

Schwellenländer

Schwellenländer

Schwellenländer gehören in weiterem Sinne noch zu den Entwicklungsländern, bewegen sich aber unter anderem aufgrund überdurchschnittlicher Wachstumsraten, verbesserter Infrastruktur und eines überproportional steigenden Pro-Kopf-Einkommens aus dieser Gruppe hinaus. (>> Emerging Markets)

SEC

SEC

Die Unites States Securities and Exchange Comission ist eine US-Börsenaufsichtsbehörde, die den Wertpapierhandel in den USA beaufsichtigt.

Sharpe Ratio

Sharpe Ratio

Maß der Performanceanalyse, bei der die Überschussrendite (Rendite minus risikolos zu erzielender Zinssatz) ins Verhältnis zum Kursrisiko (Volatilität) gebracht wird. Je höher die Kennzahl, desto besser ist der Ertrag im Verhältnis zum eingegangenen Risiko.

Short-Position

Short-Position

Geht ein Anleger short (z.B. durch einen Leerverkauf), setzt er auf fallende Kurse und kann so von Kursrückgängen profitieren.

Short Seller

Short Seller

siehe >> Leerverkauf

Short Term Trading

Short Term Trading

Strategie, die kurzfristige Preisbewegungen auf den internationalen Märkten ausnutzt. Sie wird den >> systematischen Strategien zugerechnet.

Single-Hedgefonds

Single-Hedgefonds

Einzelner Hedgefonds, in Zusammenhang mit einer Dachfonds-Strategie oft auch als Zielfonds bezeichnet.

Slippage

Slippage

Slippage bezeichnet die Differenz zwischen dem Kurs, zu dem die Transaktion ausgeführt werden soll, und dem tatsächlichen Ausführungskurs.

soziale Infrastruktur

soziale Infrastruktur

Die sozialen Sektoren sind bsw. Schulen, Universitäten, Gefängnisse, Krankenhäuser, Pflegeheime oder das Rechts- und Gesundheitswesen.

Spread

Spread

Differenz zwischen An- und Verkaufskurs.

Spreadhandel

Spreadhandel

Bei dieser Technik werden durchschnittliche Preisdifferenzen und Korrelationen zwischen zwei Märkten analysiert.

Standardabweichung

Standardabweichung

Statistischer Begriff, der die Breite der Streuung einer Zahlenreihe um ihren Mittelwert beschreibt. In der Finanzmathematik wird die Standardabweichung von historischen Renditen als Maß für das Risiko einer Anlage verwandt.

Strategie-Mix

Strategie-Mix

Von einem Strategie-Mix wird bei einem Portfolio gesprochen, das in Strategie und Manager breit diversifiziert ist. Ein breites Spektrum von Handelsstrategien kann flexibel auf die verschiedenen Marktszenarien reagieren. So können schlechter performende Strategien durch Ertrag bringende Strategien ausgeglichen werden.

Stresstest

Stresstest

Stresstest evaluieren die einzelnen aktuellen Marktsituationen anhand historischer Kursdaten. So kann der Manager ersehen, wie sich seine aktuellen Positionsgrößen in der Vergangenheit verhalten hätten, insbesondere unter schwierigen Marktbedingungen.

Systematische Strategie

Systematische Strategie

Strategie, bei der sich Händler auf computergenerierte, technische Handelssignale stützen. Das Gegenteil bilden diskretionäre Strategien.

Technische Analyse

Technische Analyse

Anlagetechnik, bei der eine Einzelauswahl zur Aktienanlage auf der Grundlage historischer Kursverläufe und Börsenumsatzentwicklungen getroffen wird. Konkurriert mit der >>Fundamentalen Analyse.

Terminbörse

Terminbörse

Bei einer Terminbörse handelt es sich um eine Börse, an der >>Termingeschäfte (Futures, Optionen) durchgeführt und abgewickelt werden.

Termingeschäft

Termingeschäft

Geschäft, das zu feststehenden Konditionen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft erfüllt werden soll. In Deutschland war der Terminhandel in Wertpapieren von 1931 bis 1970 verboten. Seit 1970 sind Termingeschäfte in Form von Optionsgeschäften wieder zugelassen.

Terminmarkt

Terminmarkt

Ökonomischer Ort, an dem Angebot und Nachfrage nach Termingeschäften aufeinandertreffen.

Thesaurierender Fonds

Thesaurierender Fonds

Im Gegensatz zum ausschüttenden Fonds werden bei diesen Anlagen die dem Fonds zugeflossenen, ordentlichen und ausserordentlichenTeil der ausserordentlichen Erträge an die Anteilsinhaber nicht ausgeschüttet. Diese können Gewinne realisieren durch den Verkauf von Fondsanteilen.

Time to recover

Time to recover

Zeit, die eine Anlage benötigt, um einen vorangegangenen Höchstkurs wieder zu erreichen.

Total Expense Ratio (TER)

Total Expense Ratio (TER)

Kennzahl, die alle Kosten für einen Fonds angibt, wie z.B. Management Fee, Performance Fee, etc.

Total Return

Total Return

Gesamtbetrag, den eine Anlage in einem Jahr erwirtschaftet. Dieser setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: den Kursveränderungen im Laufe des Jahres und dem angefallenen Zinsertrag.

Tracking Error

Tracking Error

Tracking Error: Der Tracking Error ist ein Maß für das "Aktive Risiko" eines Fonds gegenüber der Benchmark. Berechnet wird er als annualisierte Standardabweichung der Performance-Differenzen zwischen Fonds und Benchmark. Daher ist er ein Maß für das Abweichungsrisiko der Fondsperformance von der Benchmarkperformance.

Trade

Trade

Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers oder Terminkontraktes an der Börse.

Trendfolgestrategie

Trendfolgestrategie

Wird den >> systematischen Strategien zugerechnet. Auf verschiedenen Märkten weltweit werden mittel- bis langfristige Trends gewinnbringend ausgenutzt. Im Englischen werden sie auch als "Long Term Trend Following" bezeichnet.

Trendfolgesystem

Trendfolgesystem

Ein Trendfolgesystem ist ein Handelssystem, mit dessen Hilfe werden Trends in der wirtschaftlichen Entwicklung, die zu Kursveränderungen führen, frühzeitig erkannt und ausgenutzt werden.

Trendumkehr-Strategie

Trendumkehr-Strategie

Ziel der Trendumkehr-Strategie ist es, die wichtigesten Wendepunkte liquider Terminmärkte auszunutzen. Sie wird in der Hedgefondswelt den systematischen Strategie zugerechnet.

Treynor Ratio

Treynor Ratio

Treynor-Ratio: Die Treynor-Ratio ist eine auf dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) basierende Kennzahl. Sie bezeichnet das Verhältnis der aktiven Rendite zum Betafaktor. Damit ist die Treynor-Ratio ein Maß für die erzielte Überschussrendite pro übernommener Einheit an nicht diversifizierbarem Risiko.

UCITS

UCITS

Die 1995 in der Europäischen Union eingeführten UCITS (Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities), im deutschen Sprachraum auch als >> OGAW (Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) bezeichnet, sind Investmentfonds, die speziellen Anforderungen unterliegen.

Underlying

Underlying

Bezeichnung für das einem Derivat zugrunde liegende Gut, z.B. Aktie, Währung oder Rohstoff.

Value-at-Risk

Value-at-Risk

Ein gängiges Verfahren zum Risikomanagement ist das sogenannte Value-at-Risk, das den erwarteten Maximumverlust eines Anlageportfolios misst, wenn in Zukunft ähnliche Marktbedingungen vorliegen wie im Modell angenommen.

VAG

VAG

VAG ist die Abkürzung für das Versicherungsaufsichtsgesetz. Es ist das Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen. Es enthält unter anderem auch Vorschriften zu den Möglichkeiten der Anlagen in den Deckungsstöcken. Diesem Gesetz unterliegen auch andere Institutionen, wie zum Beispiel Pensionfonds.

Venture Capital

Venture Capital

Wagniskapital. Eigenkapital, das jungen und zukunftsträchtigen Unternehmen von privaten Investoren bereitgestellt wird.

Vergleichsindex

Vergleichsindex

siehe >> Benchmark

Verkaufspreis

Verkaufspreis

Der Verkaufspreis gibt den Preis an, den ein Anleger für ein Wertpapier bei der Ausgabe zahlen muss.

Verwahrstelle

Verwahrstelle

Als Verwahrstelle (engl. Depositary) bezeichnet man in Deutschland gemäß des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) Kreditinstitute und in einzelnen Fällen auch bestimmte gesetzlich zugelassene Treuhänder, bei denen die Vermögensgegenstände von Investmentvermögen verwahrt werden. Außerdem ist die Verwahrstelle für die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen oder Aktien verantwortlich. Nach dem bis zum 22. Juli 2013 geltenden Investmentgesetz, wurde die für diese Aufgabe zuständige Stelle Verwahrstelle genannt, und ersetzt damit den Begriff Depotbank.

Volatilität

Volatilität

Maß für die erwartete oder historische Schwankungsbreite eines Finanzinstruments während einer bestimmten Zeitperiode. Die Volatilität basiert auf der Berechnung der Standardabweichung, die ihrerseits aus der Varianz berechnet wird.

Währungen

Währungen

Verfassung und Ordnung des gesamten Geldwesens eines Staates. Sie betrifft insbesondere die Festlegung des Münz- und Notensystems innerhalb eines Währungsraums. Die meisten Währungen werden an den internationalen Devisenmärkten gehandelt. Der sich dort ergebende Preis wird als Wechselkurs bezeichnet.

Wandelanleihen

Wandelanleihen

siehe >> Convertible Bond

Wandelanleihen-Arbitrage

Wandelanleihen-Arbitrage

Substrategie der Hedgefonds-Strategie Relative Value. Diese Strategie versucht, Preisineffizienzen zwischen Wandelanleihen, die aus einem Zins- und einem Aktienteil bestehen, zu nutzen. Dabei geht es vor allem auch um Preisineffizienzen des Options- beziehungsweise Aktienteils der Wandelanleihe. Häufig gehen Fondsmanager bei dieser Strategie auf der Anleihenseite long (Kaufposition) und auf der Aktienseite short (Verkaufsposition).

Warrants

Warrants

Englisch für Optionsscheine. Dabei handelt es sich um verbriefte Optionen, die dem Halter das Recht verbriefen einen Basiswert zu einem vorher festgelegten Basispreis zu kaufen oder verkaufen. Sie können einfacher gehandelt werden.

Wasserinfrastruktur

Wasserinfrastruktur

Wasserinfrastruktur wird unter anderem definiert als Wasserkraftwerk, Filtrations-, Wasseraufbereitungs- und Entsalzungsanlagen sowie Wasserversorgungsinfrastrukturen.

Wertpapier

Wertpapier

Ein Wertpapier ist eine Urkunde, mit der das Besitzrecht beziehungsweise eine Beteiligung - etwa die Miteigentümerschaft an einem Unternehmen - verbrieft ist.

Wetterderivate

Wetterderivate

Wetterderivate sind Finanzinstrumente, die Unternehmen Schutz vor wetterabhängigen Risiken anbieten. Sie sind vergleichbar mit Optionen.

WKN

WKN

Die Wertpapierkennnummer (WKN, vereinzelt auch WPKN oder WPK abgekürzt) ist eine in Deutschland verwendete, sechsstellige Ziffern- und Buchstabenkombination zur Identifizierung von Wertpapieren (Finanzinstrumenten). Schreibt man drei Nullen vor die WKN, so erhält man die neunstellige deutsche National Securities Identifying Number (NSIN) des jeweiligen Wertpapiers.

Worst Drawdown

Worst Drawdown

Größter temporärer Verlust eines Fonds oder Indexes innerhalb eines bestimmten Zeitraumes.

Zerobond

Zerobond

Auch "Nullkuponanleihe" genannt. Hierbei erhält der Käufer keine laufenden Zinszahlungen, sondern die Anlagen werden zu einem entsprechend niedrigeren Emissionspreis emittiert und bei Fälligkeit i.d.R. zum Nominalpreis eingelöst.

Zertifikat

Zertifikat

Mit Zertifikaten wird die Wertentwicklung bestimmter Wertpapiere oder Finanzprodukte wie Indizes abgebildet. Der Käufer erwirbt mit einem Zertifikat eine Schuldverschreibung der Emittenten.

Zwischengewinn

Zwischengewinn

Der Zwischengewinn ist der im Preis eines Investmentanteils enthaltene Ertragsanteil, soweit er sich aus Zinsen und Zinsansprüchen zusammensetzt. Er unterliegt der Abgeltungsteuer.

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